WordPress vs Typo3 and the winner is …

Dieser Beitrag will weniger auf technischen Details der beiden Systeme eingehen sondern eher ein Licht auf die Einsatzgebiete von Typo3 sowie WordPress und deren Handhabbarkeit werfen.
Ich beschäftige mich seit ca. 5 Jahren mit Typo3, seit ca. 5 Monaten mit WordPress. Es werden aus Anwender- sowie Entwickler- Sicht die beiden Systeme präsentiert.

Vorneweg einige Blogs die Informationen zu Typo3 enthalten :

Hier einige bekannte Worpdress Blogs:

Für den Berater sollte die erste Frage lauten: Was will ich der Kunde machen?

Je nach gewünschtem Einsatzgebiet ist dann das eine System dem anderen überlegen.
Für ein Komplexes Projekt mit vielen Detailanpassungen und Kundenwünschen wie einem Webshop, FTP Up – Download, Workflow Komponenten (Chef gibt Auftrag einen Artikel zu schreiben, Redakteuer schreibt das Teil, läßt Chef Korrekturlesen, dieser veröffentlicht das) einem Veranstaltungskalender, einer umfangreichen Datenbankbeziehung oder anderen netten Gimmix ist Typo3 besser geeignet.

Wenns ums Bloggen geht oder vielleicht auch nur eine einfache Homepage die mit aktuellen News geschrieben werden soll schneidet WordPress um ein vielfaches besser ab. Warum ?

Weil dieses verdammte Typo3 viel zu schwierig zum Bedienen gegenüber WordPress ist. Es erschließt sich einfach nichts intuitiv. Typo3 mag technisch gute Lösungen bieten – Ich setze es ja auch selber ein – aber unter Usability Gesichtspunkten ist WordPress Jahre weiter. Ich benötige zum Beispiel um ein fertiges Layout in Typo3 zu integrieren mindestens 15 – 30 Minuten. In WordPress funktioniert dies mit ein paar Klicks innerhalb von 1-2 Minuten. Dies ist nur ein einfaches Beispiel, der Vorteil der einfachen Bedienbarkeit von WordPress gegenüber Typo3 zieht sich aber wie ein roter Faden durch das System hindurch. So existiert mit TimTab für Typo3 auch eine Blog Extension, aber auch ein geübter Administrator wird diese nicht innerhalb von 2 – 3 Stunden befriedigend zum laufen bekommen. Befriedigend bedeutet das Pings und Trackbacks funktionieren, ein Spam Schutz für die Kommentare vorgesehen ist, alles was halt ein funktionales Blog heutzutage auszeichnet.

Leider Realitiät: Typo3 wurde einfach nicht für Menschen konzipiert, WordPress schon. Typo3 ist ein technischer Molloch, teilweise im Elfenbeinturm technischer Hochschulen weiterentwickelt. Maschinen bzw. Computer sollten für den Menschen da sein, nicht umgekehrt. Dies ist ein Punkt den Apple von den großen Herstellern zuerst erkannt hat, und mit Erfolg damit seine Produkte gestaltet. Da darf auch die Komplexität von Typo3 mit seinen normalerweise 100 Tabellen gegenüber den ca. 10 bei einer Standartinstallation von WordPress nicht als Ausrede herhalten.
Wenn dann auch noch die Zielsetzung von Typo3 5.0, komplett aspektorientiert programmiert zu sein, im Vordergrund steht, sieht die Zukunft des Systems nicht sehr rosig aus. Bisher konnte ein Programmierer mit nicht so viel Erfahrung Typo3 Module anpassen und erweitern und auch größere Änderungen im Kern Code waren möglich. Doch wie viel % der Entwickler können schon aspektorientiert programmieren? Hier wiederholen sich die Unzulänglichkeiten für den Entwickler wie zuvor bei dem Endanwender: Typo3 ist zu technikverliebt, aber an den Menschen an sich wurde nicht gedacht.

Deswegen lautet der eindeutige Gewinner: WordPress.

geschrieben von: Uwe

 

41 Comments  to  WordPress vs Typo3 and the winner is …

  1. Minni sagt:

    Ok, bisher kannte ich nur Typo3. Werde mir mal WordPress anschauen, habe gehört die Installation währe auch nicht so schwierig.

  2. Andreas sagt:

    Einspruch :)

    Du hast schon recht, dass TYPO3 komplizierter als WordPress ist, konzeptbeding ist das ja klar. Das mit dem fertigen Layout integrieren lass ich aber nicht als Argument gelten. WordPress wurde als Blogsystem konzipiert indem jeder sein Theme frei wechseln kann. TYPO3 ist ein CMS und da gehört es nun mal dazu, dass man es für seine Zwecke individuell zusammenstellt, ich hab auch noch nie ein fertiges Layout in TYPO3 “integriert” sondern immer custom-mässig implementiert.

    WordPress ist super zum bloggen und auch für die einfache Homepage ist es geeignet, aber sobald ich vielleicht schon eine 2. Navigationsleiste habe oder vielleicht sogar eine Unter-Navigation (immer mit Seiten nicht mit News/Posts) stöße ich mit WordPress an die Grenzen.

  3. Uwe sagt:

    Hi Andreas,
    sollte nur als Beispiel dienen mit dem Fertigen Layout. Ich bin / war ja eigentlich auch ein Fan von Typo3, aber ich denke halt das sich das System leider in die falsche Richtung bewegt.
    Computer sollten doch für Menschen da sein und nicht umgekehrt. Die Geschichte mit der Aspektoreintierten Entwicklung hat mir dann halt den “Rest” gegeben. Es sollte nicht so viel Augenmerk auf die beste technische Lösung gerichtet werden, sondern auf die einfachts zu verstehende. Das würde dem Entwickler und Anwender viel mehr helfen.
    Ich fände es halt schade wenn Typo3 durch seinen eigenen Anspruch den Benutzerkreis verkleinert.
    Und für WordPress gibt es auch schon schöne CMS Plugins, die 1-2 Menüebenen ermöglichen :-)

  4. WordPress ist um Welten einfacher zu bedienen, ja — aber nur bei einfachen Aufgaben.

    Spannend wird es schon, wenn man einem unerfahrenen Redakteur sagt, füge das Digitalkamerabild mal als ein linksbündiges Bild mit der Breite von 200px in den Artikel ein. Dann muss plötzlich der WordPress Redakteur sowohl ein Grafikprogramm als auch HTML-Programmierung beherrsche, wenn es ordentlich aussehen soll. Mit TYPO3 kein Problem.

    Was ist mit Seiten, die zwar vorhanden sein sollen — weil man z.B. in einem Newsletter darauf verweist — aber nicht in der Navigation auftauchen sollen. Mit TYP03 ein Klick, mit WordPress Programmierarbeit für den Admin. Der Redakteur ist hilflos.

    Und dann die leidige Geschichte mit mehrspaltigen Inhalten. Sage einem Redakteur, er soll in WordPress in der rechten Spalte zwei Texte mit linksbündigen Vorschaubildern einfügen… geht schlichtweg nicht.

    Oder aktuelle habe ich das Problem, dass ich bei WordPress gerne eine paar Teaserartikel mit kleinen Teaserbildern in der rechten Spalte brauche. Die Single-Ansicht soll natürlich mit großen Bildern sein. Was tun? Bei TYPO3 tt_news ein Standardfall.

    FAZIT:
    WordPress ist einfach, wenn die Seite einfach ist und nicht viel können muss. Der Aufwand mit WordPress wird aber um ein vielfaches höher, wenn auch nur kleine Anforderungen und v.a. ein mehrspaltiges Layout gefordert sind. Dann ist TYPO3 unschlagbar!

    Es dauert im Übrigen nicht länger, ein TYPO3-Template aufzubauen, als ein WordPress, wenn man das ein paar mal gemacht hat. Doch zugegeben, an der Redakeurs-Usability müsste man arbeiten.

  5. Andreas sagt:

    Hm, ich mach auch gerade eine (sehr) einfache Seite mit WordPress, also nicht, dass ich nicht über den Teich geschaut habe.

    Und ich habe genau das gleiche Problem. Es gibt Referenzen als Post-Kategorie und ich habe jetzt eine schöne Liste in der Category-Ansicht, jetzt möchte ich aber jedem Eintrag ein Thumb als Datei mitgeben, dass ich dieses in der Listenansicht anzeigen kann. Mit TYPO3 ein Klacks, jetzt mit WordPress hab ich leider keine Ahnung wie …

  6. Frank sagt:

    Wir arbeiten mit beiden Systemen, aber setzen beide jeweils für ihre originären Zwecke ein.

    Wer nen Blog braucht bekommt WordPress (da durch Plugins Klassen besser als die Typo3 Blog-Funktionalitäten), wer nen CMS braucht bekommt je nach Anspruch an Funktionen & Inhalten ein Typo3, Joomla oder Redaxo (ähnlich einfach wie WordPress, komplette SEO Onpage Eignung & sorgenfreier als WP hinsichtlich Sicherheitsupgrades).

    Ich glaube nicht, dass man ein auf Enduser zugeschnittenes Blog-System mit einem extrem multifunktionalem CMS wie Typo3 sinnvoll vergleichen kann – ist irgendwie wie die Nummer mit den Äpfeln & Birnen, sind beide prima ;-)

    Wenn schon Vergleichen, dann wäre meines Erachtens ein Vergleich Typo3 contra Joomla oder Typo3 contra Redaxo hinsichtlich möglicher Funktionalitäten, Sicherheit & Anwenderfreundlichkeit sinnvoller …

  7. Monika sagt:

    eine statische Seiten Navi mit fünf Ebenen ist für WP absolut kein Thema,

    css muss man halt können und ein Plugin installieren

    genauso mit den statischen Seiten für den Newsletter,

    vor dem Abspeichern anklicken , ob in der Navi erscheinen soll oder nicht,–gibt ein Plugin dafür

    die einzige Grenze sehe ich bei sehr sehr sehr vielen unterschiedlichen Benutzergruppen,da für ist WP nicht gemacht, trotz dem Role Manager

    aber sonst kann ich keines der Gegenargumente hier nachvollziehen.

    jemand der WP einrichten kann kann per Quicktags für absoluteste Neulinge alles anbieten,

    lg

  8. Typo3Junk sagt:

    Einfache Geschichte. Typo3 ist was für Jungs die was auf dem Kasten haben und die mit Webdesign Geld verdienen wollen. WordPress ist ein Kinderspielzeug für Hobbygärtner, die kaum Ahnung haben von dem was Sie tun und “dringend” einen Blog brauchen. So wie die meisten im Netz…..

  9. Vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich war auch im Begriff mit meiner Webseite http://www.mondsichtung.de auf Typo3 umzusteigen. Nur aus Neugier. Jetzt muß ich mal noch ein paar weitere Informationen sammeln, um entscheiden zu können, ob es wirklich Sinn macht.

    Vielleicht hast Du mich vor stressigen Tagen gerettet ;-)

  10. Uwe sagt:

    Hi Migrantenkind:
    Ein stressiger Tag? Ich würde da mal eher ein stressige Woche oder mehr ansetzen :-)

  11. Sebastian sagt:

    Hi, super “Zusammenfassung” von Typo3 und WordPress. Ich benutze seit 3 1/2 Jahren jetzt Typo3 und seit knapp 4 Monaten jetzt WordPress. Ich muss sagen, in WordPress ist man echt VIEL VIEL schneller drin !
    Es ist viel Benutzerfreundlicher. Ich muss sagen mir macht das schreiben in WordPress mehr Spaß als das Schreiben in Typo3 … warum auch immer, is letztendlich ja das gleiche.

    Auf die “Blogfunktion” gesehen, liegt WordPress klar vorne ! Das aller Beste wäre, wenn es mit einem Typo3 Plugin möglich wäre WordPress in Typo3 Seiten einzubinden ohne großen Aufwand, das wäre echt genial, würde ich auch sofort machen. Wer weiß vielleicht kommt das ja, denn ich denke die Kombination wäre sehr interessant :)

    Sebastian …

  12. Günther sagt:

    Ich arbeite seit über einem Jahr mit Joomla, zeitgleich parallel mit 1.0x und 1.5 Versionen. Mit der älteren Version arbeite ich, wenn es für die 1.5er keine passenden Plugins gibt, die aber immer mehr werden. Toll finde ich, daß absolut tabellenfreie Websites realisierbar sind.
    Trotzdem werde ich mich in Typo3 einarbeiten, und mein nächstes Projekt damit starten.

  13. viktor sagt:

    ohje…
    das ist so, als würdest du Apfel mit Kiwi vergleichen…

  14. Horttcore sagt:

    Also für mich ist der Gewinner WordPress, ich entwickle seit längerer Zeit selber Plugins wenn die Boardmittel für mich zu kurz kommen.

    Ich hab jetzt auch schon 2-3 Projekte mit Typo3 gehabt, jedoch waren dies hoffentlich auch die letzten. Es kommt halt immer darauf an was benötigt wird. Ich sage mal in 90% der Fälle reichen die Standard Boardmittel. Die letzten 5% erledigen mir Plugins. Und erst dann komm ich evtl an meine Grenzen.

    Stark ist Typo3 natürlich im Bereich Multidomain / Workflow Managment / Sprachen / Mehrspaltigkeit.

    Aber hierfür gibt es echt genügend Plugins die mir die Arbeit in WordPress erleichtern damit ich kein Typo3 nutzen muss.

  15. TomTom sagt:

    Mit Typo3 habe ich noch nicht gearbeitet, ich habe es erst einmal installiert, sontst nichts, sah sehr kompliziert aus. Danach habe ich erst einmal mit Joomla weiter gemacht. Ist wirklich sehr einfach, fast so simpel wie WordPress. Denke als Alternative zu empfehlen.

    “viktor” beide grün und rund. ;-)

  16. uwe sagt:

    leider hinkt typo3 seit jahren allem hinterher was mit web 2.0 zu tun hat. timtab oder wie all die krücken/extensions heissen sind einfach nicht auf dem stand der technik.

    die entwicklung von typo3 beschäftigt sich seit langem mit abstrakteren dingen, nicht aber mit den problemen die typo3 seit jahren hat, u.a. der grottenschlechte editor und die unsägliche extension realurl, das in der regel schlechte ranking in google, bedienerfeindlichkeit etc.

    in wordpress gibt es einen wesentlich besseren editor und alles was mit speaking-urls zu tun hat ist ebenfalls lichtjahre besser integriert und im core drin – und in den core gehört es auch rein!

    nur ein beispiel: wenn ich in wordpress einige urls ändern will macht wordpress automatisch einen 301-redirect auf die neue url. in typo3 muss ich in diesem unsäglichen realurl rumfummeln. wenn ich da mal ein projekt umsetzen muss, aus welchen gründen auch immer, habe echt arbeit vor mir. mit wordpress geht das automatisch.

    klar hat typo3 auch ein paar vorteile, wie oben erwähnt in sachen multidomain, workflow, sprachen und mehrspaltigkeit.

    aber typo3 hat halt gravierende nachteile in anderen dingen, u.a. auch in sachen seo. eine wordpress seite rankt in google meist welten besser und ist auch noch schneller drin. das liegt u.a. auch an pingbacks, trackbacks und auch an dem hervoragenden plugin wpseo (www.wpseo.de).

    typo3 hat das alles nicht. das ranken in google ist aber wesentliche vorraussetzung ob eine webseite erfolgreich ist oder nicht!

    wordpress ist seit einige zeit auf dem weg ein richtig gutes kleines cms zu werden, bietet parallel aber auch seit jahren das beste bloggingtool das es gibt.

    sicher ist wordpress nicht so mächtig wie typo3, aber mittlerweile mit echt sehr vielen vorteilen …

  17. Felix sagt:

    Hey, cool dass du dir die Arbeit gemacht hast… ich fand den Artikel sehr hilfreich.

  18. Vielen Dank für den tollen Artikel. Man hört deutlich heraus, dass Du WordPress und Typo3 für den Einsatz bei der Entwicklung einer relativ einfachen Website verglichen hast. Da bin ich auch ganz Deiner Meinung: Für diese Aufgaben ist WordPress sicher besser geeignet, weil das System übersichtlicher, weniger komplex und benutzerfreundlicher ist. Nur die Kritik an TYPO3, die ja wegen ein paar “Gimmix” noch im Verleich zu anderen wilden Beschimpfungen im Netz immer noch ganz nett ausfällt, basiert ja hauptsächlich auf der größen Komplexität. Das kann man vielleicht mit einem Bild vergleichen: WordPress ist ein kleiner, flotter Sportwagen, den man anpassen und an verschiedenen Stellen tunen kann. TYPO3 ist dagegen ein LKW, der eine ganze Menge transportieren kann, aber auch schwerfälliger und nicht so wendig ist. Es kommt ganz darauf an, welche Aufgaben man erledigen möchte. Möchte man eine schicke Website mit ein paar “Gimmix” aufbauen. Oder soll es eine Unternehmenswebsite in verschiedenen Sprachen, mit Produktdatenbanken, Buchungssystemen etc. sein? Ein System aus dieser Liga findet man bspw. unter http://www.sixt.de. Das sind keine verrückten Studenten aus dem Elfenbeinturm der Uni. Das sind eben Profis und für diese Zielgruppe ist TYPO3 entwickelt worden. Man sollte eben nicht den Fehler machen, Systeme aus dem Open-Source-Sektor sofort auch als Software für den Hobby- oder semiprofessionellen Einsatz einzustufen. Das geht bei TYPO3 gehörig schief und am Ende schimpfen dann alle über die Komplexität, die lange Einarbeitungszeit und die furchtbar komplexe Konfiguration. Also klare Zeichen für ein großes, schwergewichtiges Produkt…eben ein LKW, der sich nicht für den Einsatz bei der Erstellung einer schicken, netten Website eignet. Das schmälert auch überhaupt nicht die Wertigkeit von WordPress. Das System ist großartig entwickelt und hat nun auch mit der MU-Version den Sprung in die Liga der großen Systeme geschafft, so dass man mit dem WordPress-LKW demnächst vielleicht Communities, Blogs, Foren und andere Pakete in verschiedenen Sprachen und professionellen Zusatzmodulen transportieren kann. Darüber können wir uns alle freuen!

  19. Anne sagt:

    Ja die Installation ist ja wirklich sau einfach… FInd ich gut

  20. Robert sagt:

    Ich versuchte einst joomla zu installieren für eine Seite, die im wesentlichen nicht sher viel beinhalten sollte. Mir gefiel das komplexe System sehr gut, aber als ich später auf WP umgestiegen bin wusste ich, was mir fehlte… Es ist einfach einfacher ^^

  21. matrikel sagt:

    joomla ist auch gut aber ich finde typo3 noch besser.

  22. phil sagt:

    Hallo,

    ich benutze seit ca. 3 Jahren Typo3 und habe bestimmt so 20 Templates in diesem CMS umgesetzt. Vor kurzem auch ein Projekt mit Joomla! und konnte micht garnicht damit anfreunden.

    Mein Problem sowohl bei Joomla, als auch bei WordPress ist, dass es nunmal eher für bloging ausgelegt ist.

    Sobald man eine etwas verschachteltere Navigationsstruktur mit vielen Inhalten hat, hinkt für mich Joomla.

    Wieso muss man den Umweg über Bereiche und Kategorien, Navigationsstruktur und dann verschiedene Arten der Verknüpfung gehen?
    (Kategorieblog, etc.)

    Ich finde man verliert so schnell den Überblick wenn man viele Artikel hat.

    Im Typo3 ist die Herangehensweise eine ganz andere.
    Ich überlege mir eine Inhaltliche Strukturierung meiner Website und lege demensprechend meine Seiten an.
    Daraus ergibt sich automatisch meine Navigationsstruktur, aus der ich bei bedarf auch rel. easy bereiche auslagern kann.
    In diese Seiten pflege ich nun meine Inhaltselemente ein und fertig.

    Der Zugang im Backend ist bei Joomla ist doch eher kompliziert, wenn ich einen Beitrag suche und nicht jedesmal die Suchfunktion nutzen will.

    Wenn ich im Typo3 das Impressum ändern will klicke ich auf Impressum und bin da.

    In Joomla muss ich mir überlegen: weleche Beiträge, Kategorien, Bereiche werden denn da überhaupt ausgegeben? ok bei Impressum wirds nicht viel sein aber bei umfangreichen Websites wird das schon mehr.

    Und den Punkt der besseren Useability in Joomla kann ich auch nicht nachvollziehen. OK – es ist alles schön bunt.
    Das wars dann aber auch.
    Alle wichtigen Buttons liegen so weit auseinander und dann auch noch oben rechts.
    Das nerft mich irgendwie.

    Vielleicht habe ich die geniale Einfachheit von Joomla auch nur übersehn. Wenn dem so ist wär ich für einen link der mich umstimmen kann sehr dankbar.
    Denn mittlerweile kommt es immer öfter vor, das Kunden auch schon im Vorfeld ein bestimmtes CMS bevorzugen, was mich dann immer wenn die Wahl auf Joomla fällt ein wenig wehmütig werden lässt. ;-)

    Dnake für den Vergleich!

    MfG,
    phil

  23. Dr. Satori sagt:

    Jetzt fehlt nur noch der Vergleich zwischen Äpfel und Birnen…

  24. Jan sagt:

    Noch ein Vorteil von WordPress: die große Fan-Gemeinde.
    So entwickelt sich WP viel schnelle in alle benötigten Richtungen.

    Und bei der Wahl nach einem vernünftigen CMS erschien mir Typo3 schon vor Zeiten als ‘zu kompliziert’, ich hatte mich da auch für ein anderes entschieden …

  25. das oe sagt:

    TYPO3 ist ein komplettes, programmier- und erweiterbares Datenbankframework. Man kann damit auch Internetseiten machen so wie die meisten Menschen. Man kann damit jede Ausgabe erzeugen, jede Art von HTML oder auch was ganz anderes. Jeglicher Aufbau ist damit möglich. Daher muss man es komplex konfigurieren.
    Man kann neben der Konfiguration fertige Erweiterungen einbinden, das führt einige Leute in die Irre: es ist vom Aufbau her trotzdem kein Baukasten- oder out-of-the-box-System.
    Man kann auch eigene Erweiterungen schreiben, unterstützt von Typo3 und seinen Klassen. Sprich: TYPO3-integrierten php-Code schreiben. Und das auf jeder Ebene. Unter anderem kann man auch das Backend von TYPO3 unfassbar weit konfigurieren oder sogar seine eigenen Werkzeuge schreiben. Ich kann bis ins kleinste Einfluss darauf nehmen, wie mein Kunde nacher seine Redaktionsumgebung sieht und bedient!
    Das macht nur kaum einer, weil so viele Entwickler etwas anderes erwarten. Ich sehe übrigens regelmäßig schlecht aufgebaute TYPO3-Seiten und höre ebensooft Entwickler, die TYPO3 zu kompliziert finden. Ich bitte: Dann lasst es, aber sprecht nicht über was, in das ihr nicht weit genug eingestiegen seid, um es zu begreifen.
    Typo3 geht nicht in eine falsche Richtung, es hat nur einen ganz anderen Ansatz als ein fertiges Tool für einen Zweck: den der Flexibilität. Das Komplizierte resultiert leider daraus.
    Dadurch dass ich als Entwickler meine Arbeit gut mache, mache ich dann ein Produkt für Menschen. Dazu muss ich das komplexe System lernen und kann meinem Kunden dann ein auf ihn zugeschnittenes System bieten. Ich muss ihm die Arbeit so nett machen wie möglich und das kann ich mit TYPO3 so gut wie mit keinem anderen System. Denn die meisten Kunden brauchen wenn man ehrlich ist ein bißchen was anderes als alle anderen.

    Wenn ich als Entwickler den Anspruch habe, alles so einfach und menschlich wie möglich zu haben, dann bin ich bei TYPO3 falsch. Ein Entwickler der von Kompliziertheit abgeschreckt wird, kann auch keine komplexen Dinge machen.

    Nochmal um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: WordPress ist eine Super Software: Für Ihren Zweck. TYPO3 ist nicht das richtige Tool für Standardseiten. Aber das kann man ihm ja nicht vorwerfen. Wenn ich das will was WordPress bietet bin ich bei WordPress richtig. Wenn ich das will, was Joomla! bietet bin ich dort richtig. Und beide Male habe ich es einfacher als wenn ich das selbe mit TYPO3 uzmsetze.

    TYPO3 ist ein Werkzeug um die Funktionalität eines Projekts präzise so zu machen wie man möchte. Und sich nicht Abläufe und Teile des Aubaus vom Tool vorschreiben zu lassen. Von meinen TYPO3-Seiten könnte ich vielleicht die Hälfte irgendwie mit einem anderen System umsetzen. Und bei diesen hätte ich mir auch Arbeit gespart. Aber bei jeder hätte ich irgendwo Kompromisse eingehen müssen – und jede wäre für meine Kunden deutlich komplizierter zu bedienen gewesen als meine maßgeschneiderten TYPO3-Seiten es jetzt sind.

    Ich möchte mich also Dr. Satori anschließen: Jetzt fehlt nur noch der Vergleich zwischen Äpfel und Birnen…

  26. Bin gerade auf der Kippe was ich als Neuling lernen soll – WP oder Typo3.

    Hab schon so einige Vorteile/Nachteile mit diesem Blog bzw. den Kommenaren gelistet bekommen (danke an die eifrigen Schreiber ;) aber es fällt mir nicht leichter, zumal ich weder PHP (die Grundlage beider CMS??) nicht drauf hab und befürchte mit Typo3 mich haltlos im “Molloch” zu verlieren.

    Hab mit Primelime ein privates Projekt und daher die Entscheidung.

    Ich bin für Empfehlungen/Meinungen offen ;)

  27. Marco sagt:

    Danke für den tollen Artikel. Schon etwas älter, aber noch immer aktuell. “WordPress” kann man hier, gerade wenn man zwei CMS gegenüber stellen möchte, auch mit “Joomla” austauschen. Die Problematik bleibt die Gleiche.

    Ich kenne beide Systeme und für mich gehört das ehemalige Flagschiff der Open Source-CMS-Systeme entgüldig auf die Müllhalde der Informatikgeschichte. Spätestens Joomla 1.6., aber auch ambitionierte Projekte wie Typo Light sind die Sargnägel eines mehr als in die Tage gekommenen Typo3. Der Autor hat vollkommen Recht, hier hat die Entwicklergemeinde schlicht und ergreifend die Leute vergessen, für welche das CMS mal gedacht war: Die Benutzer!

    Ich will jetzt auch keinen Werbetext für den Einsatz von Joomla! abspulen, aber da ich beide Systeme und den damit verbundenen Zeitaufwand kenne und zudem auch die Weiterentwicklung verfolge, habe ich mich jetzt dazu entschlossen, in der Zukunft keine Aufträge unter der Flagge von Typo3 mehr anzunehmen. Der zeitliche Aufwand für den Entwickler ist wesentlich höher, ebenso für den damit mehr oder minder täglich arbeitenden Anwender.

    Gedade für Neueinsteiger kann ich Joomla 1.5.x nur wärmstens empfehlen, ansonsten halte ich noch Typo Light und Drupal für empfehlenswerte Alternativen. In Sachen Blogging würde ich auch WordPress empfehlen. Aber auch mit Joomla selbst (oder spezifischen Erweiterungen wie “EasyBlog”) kann man mehr oder weniger sinnstiftende Blogs realisieren.

    Grüße an den Autor und alle Typo3-Frustrierten! :D

  28. das oe sagt:

    Hallo Fox,

    Die Antwort ist erstmal wirklich einfach: Je nachdem was Du willst.
    Wenn Du “nur” einen Blog willst oder der Blog der größte und wichtigste Teil ist und bleibt: ein Blogtool (wie WordPress).
    Wenn Du allgemein Internetseiten machen willst: ein allgemeines CMS (ein Blog ist eine unter vielen vielen “Arten” von Internetseiten).
    Sei klug und entscheide das zuerst, denn das ist das wichtigste: Man sollte immer das richtige Werkzeug für seinen Zweck wählen. Dabei ist es egal, ob Du das für ein Projekt entscheidest, oder dafür, wo Du Dich beruflich hinentwickeln willst.

    Wenn Du diese Entscheidung getroffen hast, dann weiter. Für einen Blog rate ich zu WordPress und schon ist alles erledigt.
    Wenn Du allgemein weitermachen willst, nur dann musst Du die Komplexität bedenken und zwischen den Angeboten der allgemeinen CMS wählen: Da gibts mehr, aber ganz grob: Joomla! ist beschränkter aber viel einfacher zu lernen und schneller einzusetzen. Damit kann man gute Standard-Seiten machen. Drupal ist komplexer, mit einer Asurichtung auf SocialCommunity-Lösungen. TYPO3 ist ebenfalls komplex mit universalem Ansatz.
    Zu den Komplexen: Unterschätze nicht den Aufwand. Sie sind eben keine Out-of-the-Box – Lösungen, auch wenn Sie inzwichen Wizards mitbringen, die einenm viel helfen. und sie sind nicht allzugut dokumentiert (vorsichtig gesagt). Du musst Dich einarbeiten und durch ziemlich komplexe Strukturen durch, bevor Du endlich das siehst, was Du willst. Für ein einmaliges Projekt lohnt es sich nur, wenn Du außergewöhnlich schnell lernst, am besten jemanden hast, der Dir eine Einführung der wichtigsten Dinge gibt (die man ansonsten aus vielen Tutorials selber zusammenreimen muss). Ein Mensch, den man während des Projekts befragen kann, hilft ungemein, obwohl es auch bei TYPO3 z.B. eine sehr hilfsbereite Community gibt.
    Ob Du php kannst spielt in meinen Augen weniger eine Rolle, sehr wohl aber, wie leicht Du den Aufbau durchschauen kannst. Und dabei kann mittelbar sehr helfen, wenn man schon irgendwas programmiert hat. Ganz wichtig ist natürlich, ob Du Lust darauf hast, ein großes Ding anzugehen und eine Weile zu lernen bevor Du Land siehst. Braucht Geduld und Nerven.

    Wenn Du Lust und viel Zeit hast und Dich für so was interessierst, kann ich es aber nur empfehlen, sich mit den Dingern auseinanderzusetzen, es ist sehr faszinierend.

    viele Grüße!
    oe

  29. Benke sagt:

    Hallo,

    Nochmals: WordPress ist ein BLOG Tool, und eventuell geschickt als kleines CMS System. Wenn man etwas grossere Webseiten bauen will, dann wird WordPress viel zu schwerfaellig. Es ist einfach nicht geschickt fur grossere Webseiten. Wir haben vor kurzem eine komplexere Webseite mit 100+ Seiten erbaut mit WordPress, und es wird recht schwerfallig. Man muss viele Plugins installieren om dasselbe zu erreichen als TYPO3.

    Sachen wo wir Schwierigkeiten mit hatten mit WordPress z.Beispiel:
    - Mehrere Content Elements per Page/Post
    - Resuable Content Elements
    - Sortieren van Pages
    - Organisieren von grossen Mengen von Seiten

    Ich wuerde fast sagen: Sollte man eine grossere Webseite erbauen mit eine komplexe Layout und man hat eine kleine Blog Seite dabei, dan konnte man besser TYPO3 anwenden mit der T3BLOG Extension als WordPress…

    Gruss,

    Benke

  30. Sandra sagt:

    Ich arbeite seit ein paar Tagen mit WordPress und finde das eigentlich relativ einfach, besonders auch wegen der vielen kostenlosen Themes die man überall runterladen kann ist es sehr einfach, ein ansprechendes Design zu erstellen – natürlich mit der Gefahr, dass mein Blog/Website nicht die einzige ist, die so aussieht :-)
    Typo3 werde ich mir mal anschauen, wenn ich etwas mehr Zeit habe, die GEstaltungsmöglichkeiten sind hier ja schon um einiges größer

  31. felix29 sagt:

    Hallo,
    nach ca. 20 stündigem Installationsversuch mit Typo3 und verschiedenen Imagemagick Versionen,und 2 Büchern die auf die Problematik gar nicht eingehen und weitere Suche in diversen Foren die zu keiner Lösung führten kann ich nur sagen Typo3 ist nicht Kundenfreundlich und viel zu kompliziert. Was nützt eine eierlegende Wollmilchsau wenn man sie nie findet…?
    Wordpress in 5 Minuten installiert und lauffähig…

  32. Timo sagt:

    Inzwischen setzt du(ihr) aber wordpress ein(http://www.ein-uwe.de/wp-admin)

  33. Hey Leute,

    ich bin extrem dankbar für den hochwertigen Imput hier. Ich stehe auch gerade vor der Entscheidung “WordPress oder Typo3″ und werde mich wohl für WordPress entscheiden. Hauptsächlich basierend auf diesem Artikel und den vielen tollen Beiträgen hier.

    Danke!

    Beste Grüße
    Stephanie Braun

  34. Meiner Ansicht nach gibt es keinen Gewinner, WordPress ist nach wie vor eine Blog-Engine und eignet sich für Blogs und Präsentationen. Umfangreiche Projekte und Communities lassen sich mit WordPress schlecht realiseren, dann wäre wohl Typo das CMS der Wahl. Ich selbst verwende ein WordPress-Blog für die Präsentation von Arbeiten im Bereich Design (Logos, Screens, etc.)

  35. neti sagt:

    Hallo,
    also ich find erstmal den Vergleich Typo3 vs WordPress sehr spannend.

    Ich denke auch das man es sehr gut vergleichen kann.Wordpress war und ist noch ein starkes SEO angeregtes Werkzeug bei typo3 dagegen ist alles stark veraltet und entspricht in keinester Weise den heutigen Ansprüchen was zu einen guten CMS einfach dazugehört.
    Als einfaches CMS kann man WordPress bezeichen, einfach aber technich gesehen brilliant. Bei Typo3 hab ich da meine Zweifel, sehr kompliziert und vom Ergebnis her nicht viel unterschied was Performance betrifft.

  36. Michael sagt:

    Hi, ich steige gerade auf WordPress um. Wegen der schlechten Usability habe ich auch keinen “einfachen” Einstieg in Typo3 gefunden und bisher für kleinere Projekte lieber ein eigenes CMS genutzt. Der Einstieg in WordPress scheint einfach, ich bin gespannt wie es wird, wenn man anfängt Projekte auf die Kundenwünsche anzupassen…

  37. avichr sagt:

    Sehr interessante Diskusstion – und das über Jahre hinweg. Kompliment. Ist hilfreich. Hier nun mein Input und konkrete Fragen.

    Ich bin Community Management und Social Media Consultant und berate einen kleineren Kunden, der sich gerade von einer anderen Agentur eine Webseite mit Typo3 erstellen lässt. Ein Wechsel zu WordPress/BuddyPress steht gar nicht (mehr) zur Diskussion und wäre rein hypothetisch. Die Webseite wird nicht sonderlich komplex. Es handelt sich um den Bereich Wellness/Physiotherapie/Yoga/Meditation/Achtsamkeit.

    Mein Ansatz ist nun den Kunden gleich von vornherein den Social Media Aspekt schmackhaft zu machen. Da der Kunde bereits erfolgreiche Fachbücher geschrieben hat ist auch denkbar dass er über Radio/TV zusätzliche Popularität erlangen wird. D.h. ein eigenes Blog, Facebook Page, Twitter Account, Xing Präsenz und ev. auch Quora Reputation Management (für sein Fach-Know-How in Englisch) sind geplant. Die Frage ist nun, wie integriert man das geschickterweise mit Typo3? Hier die konkreten Fragen.

    a) Was ist das im Moment empfehlenswerte Blog-Plug-In für Typo3, mit dem man one-page-SEO-optimierte Blog-Beiträge erstellen kann. Die Blog-Posts sollen dann zu den anderen SM-Locations (teilweise automatisch) hyperpubliziert werden. Der Workflow für den Kunden muss so einfach wie möglich sein.

    b) Wie baut man (innerhalb von Typo3) ein EIGENES Social Network auf? Der Kunde hat Potential langfristig eine eigen Fanpage aufzubauen – nur eine Facebook Page wäre zu kurz gesprungen. Würde man WordPress verwenden wäre das mit BuddyPress überhaupt kein Problem. Ning wäre noch eine Möglichkeit – dann hätte man aber ein System, dass eigenständig neben der Typo3 Site stünde. Wie kann man so einen Ansatz mit Typo3 darstellen?

  38. Also ich glaube dies ist eh nur ne kurzfristige Trendgeschichte

  39. Kurzfristig? Glob ick nich!
    Der Trend geht zu WP, is schon beeindruckend, wie sich WP ausbreitet – zu finden auf immer mehr recht großen Sites.

  40. Nina sagt:

    Ich stehe nur auf Joomla..

  41. Markus Born sagt:

    In der Tat ist die “Typo3 vs. WordPress”-Diskussion ein – nach wie vor aktueller – Dauerbrenner.

    Aus meiner persönlichen Erfahrung denke ich, dass ein großer Teil von kleinen / mittelständischen Unternehmen (KMUs) i.d.R. mit WordPress besser bedient sind, insbes. bzgl. Word-ähnlicher Ergonomie und relativ moderater Kosten.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>