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	<title>ein-uwe.de &#187; Action</title>
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		<title>Seo in Seenot</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 19:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein Surf Tag auf der Insel Föhr wie aus dem Bilderbuch. Die Bäume schwanken im Wind (also so Windstärke 6-7) hin und her, die Strandbesucher haben den Strand wegen ständiger Sandstrahlung schon länger verlassen und den kleineren Vögeln ist es zu stürmisch zum fliegen.

Also schnell das Windsurfbrett vom Autodach geholt, das Segel aufgebaut und raus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/16fbf5e2d2247faf74dc0d9bdc6fbf" width="1" height="1" alt=""></p>
<p style="margin-bottom: 0in">Ein Surf Tag auf der Insel Föhr wie aus dem Bilderbuch. Die Bäume schwanken im Wind (also so Windstärke 6-7) hin und her, die Strandbesucher haben den Strand wegen ständiger Sandstrahlung schon länger verlassen und den kleineren Vögeln ist es zu stürmisch zum fliegen.</p>
<p style="margin-bottom: 0in">
<p style="margin-bottom: 0in">Also schnell das Windsurfbrett vom Autodach geholt, das Segel aufgebaut und raus aufs offene Meer. Anfänger sollten bei diesem Wetter nicht unbedingt surfen da der Wind vom Strand weg auf das offene Meer bläst und die Strömung Treibgut an der doofen Insel vorbei auf das offene Meer hinaus schwemmt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in">
<p style="margin-bottom: 0in">Aber für einen gestandenen Seo mit über 15 Jahren Surferfahrung sollte dies eigentlich nur eine Menge Spaß bedeuten. Die ersten beiden Fahrten raus aufs Meer und zurück gingen auch ganz gut, der Wind peitschte das Surfboard über die Wellen und hinter mir spritzte die Gicht in hohen Bogen. Ok, eine letzte Fahrt noch. Diesmal aber besonders weit hinaus. Der Wind wurde noch etwas stärker und ich fand einfach kein Ende um die Wende zurück zum Ufer einzuleiten. Die Wellen erreichten mit 1.5 Meter Höhe auf dem offenen Meer auch eine interessante Höhe, das überfliegen mit dem Surfboard brachte immer einen super Kick. Als dann jedoch auf die Hauptschiffahrtslinie zufuhr leitet ich langsam die Wende ein.</p>
<p style="margin-bottom: 0in">
<p style="margin-bottom: 0in">Platsch. Beim wenden erwischte es mich dann und ich flog mal schön so 10 Meter durch die Luft. Kein Problem, aufs Surfbrett geklettert und den Mast aus dem Wasser gezogen. Durch den starken Wind der mir aufs Segel drückte war dies gar nicht so einfach. Also fester gezogen. Und noch etwas fester. Und da passierte es.</p>
<p style="margin-bottom: 0in">
<p style="margin-bottom: 0in">Der Mastfuß riss in der Mitte auseinander. Peng. Damit wurde das Windsurfen unmöglich.<br />
Der einzigste Ausweg bestand also darin zum Ufer zurückzurudern. Da ich mein Segel nicht verlieren wollte versuchte ich es auf dem Meer zusammenzurollen. Bei 15 Grad Außentemperatur und den inzwischen 2 Meter hohen Wellen gar nicht so einfach. Ich flog dabei so ca. 5 mal ins Wasser oder besser gesagt in das Quallenverseuchte Wasser. Nachdem ich endlich alles auf das Board geladen hatte versuchte ich in Richtung Ufer zu rudern. Leider ist die 3 Meter hohe Boje der Schiffahrtslinie inzwischen beträchtlich näher gekommen da durch den starken Wind und die Strömung ein sehr großer Abtrieb herrscht (natürlich raus aufs offene Meer). Das rettende Ufer war also ca. 1 km entfernt. Naja, nach ca. 50 krampfhaften Paddelversuchen (das Segel benötigte einfach zu viel Platz und bot dem Wind auch zusammengerollt noch zu viel Angriffsfläche) musste ich eine sehr schmerzhafte Entscheiden treffen: Adieu mein Segel und Rick, die Zeit war schön mit euch aber ich muss jetzt meine eigene Haut retten. Da trieb es also verdammt schnell davon. Nein!</p>
<p style="margin-bottom: 0in">
<p style="margin-bottom: 0in">Da das Segel mit dem Rick ja komplett im Wasser war war ich es mit dem Surfboard der so schnell davon trieb. Verdammt was für eine Strömung und ein Wind hinaus aufs offene Meer. Schon doof wenn an der Nordsee gerade die Ebbe einsetzt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in">
<p style="margin-bottom: 0in">Also aufs Board gelegt und versucht Richtung Ufer zu paddeln. Aber was war das? Wenn ich gerade aus paddeln wollte drehten mich die Wellen immer mit der Spitze aufs Meer. Also nur mit der rechten Hand gepaddelt. Irgendwie ging zeigte aber die Scheiss Spitze vom Surfboard immer wieder an der Insel vorbei&#8230; Nachdem ich 2-3 mal liegend vom Brett gespült wurde überlegte ich erst mal. Was kann passieren: Ok, der Sturm kann stärker werden, ich werde weiter aufs Meer hinaus gespült und die Wahrscheinlichkeit mich zu finden wird immer geringer &#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0in">Nicht gut. Ok, mir ist jetzt schon &#8211; da ich keinen Neopren Anzug trage &#8211; schon arg kalt. das zieht einem die Kraft aus dem Körper. Auch nicht gut. Aber immer hin habe ich ja eine Regendichte rote Regenjacke – welche noch eine entscheidende Rolle spielen soll – an.</p>
<p style="margin-bottom: 0in">Also, wenn das Brett immer in die falsche Richtung gedreht wird muss ich noch entschiedener entgegensteuern. Also: Ich verlagere durch meine Körpergewicht das Brett auf die eine Seite wodurch es zwar schief im Wasser liegt aber eine größere Führung bekommt. Dieser Ansatz funktionierte halbwegs. Nach ca. 20 Minuten paddeln war ich schon mal nicht weiter aufs Meer hinausgetrieben, ich hatte sogar den Eindruck etwas näher an den Strand zu kommen. Nun wurde aber meine Nackenmuskulatur langsam lahm, da ich zum navigieren ja den Kopf heben musste. Also eine neue Taktik: Ich leg den Kopf den Wellen abgewandt auf das Brett und versuche durch den oberen Mundwinkel zu atmen (Wenn mal gerade keine Welle über das Board schwappt). Dies ging auch noch mal so 20 Minuten lang gut. Inzwischen spürte ich meine Arme eigentlich gar nicht mehr, die Züge wurden immer ungenauer und oft fehlte die Kraft um den Arm rechtzeitig für den nächsten Zug aus dem Wasser zu heben. Dadurch bremste die ganze Fuhre wieder ab bzw. wurde wieder ein Spiel der Naturgewalten. So ein Scheiss.</p>
<p style="margin-bottom: 0in">Also: Wieder anhalten, neue Taktik überlegen. Dazu erst einmal auf das Brett gesetzt. Ist zwar Windtechnisch nicht so gut da ich wieder auf das Meer getrieben wurden aber: Ich wollte mich umschauen ob nicht irgendwo ein Boot in der Nähe war. Und tatsächlich: Weit weit weg am Ufer fuhr ein Surfboard in meine Richtung! Oder kam es mir nur so vor? Egal. Schnell die Arme über dem Kopf hin und her gekreuzt – hatte in Erinnerung das dies das See Not Signal ist – und gehofft.</p>
<p style="margin-bottom: 0in">Und ja – das Surfboard kam Näher. Durch den starken Wind kam es verdammt schnell Näher, schoss an mir vorbei und – plumps – der Surfer landete im Wasser. Verdammt.</p>
<p style="margin-bottom: 0in">Kann der überhaupt Surfen? Egal. Er kam dann doch relativ schnell zu mir und fragte: Hast du einen Tampen (Seil) dabei. Natürlich nicht. Ok. Wir waren auf dem Offenen Meer, er hatte einen Sinker (Ein Surfboard welches bei Windstille in das Wasser sinkt) und ich ein langes altes Brett. Sein Segel passte natürlich nicht auf mein Board. Was tun? Und jetzt kam das geniale. Ich rutschte auf meinem Brett ganz weit nach vorne, er setzt seinen Sinker neben mich sodass ich die Spitze festhalten konnte. Dann stellte er sich auf mein Boar und nahm das Segel von seinem parallel danebenliegenden Brett. So schafften wir es langsam Richtung Ufer zu kommen. Dabei schluckte ich erhebliche Mengen Salzwasser und bekam vor Kälte fast Schüttelfrost. Aber wir kamen immer näher bis ich endlich wieder am Strand war.</p>
<p style="margin-bottom: 0in">Was für ein Gefühl wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0in">Und die Moral von der Geschichte?</p>
<p style="margin-bottom: 0in">
<ol>
<li>
<p style="margin-bottom: 0in">Nehme immer einen zusätzlichen 	Tampen mit zum surfen. Damit kann man sich abschleppen lassen oder 	sogar Schäden notdürftig reparieren.</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0in">Nehme ein Handy in einem 	wasserfesten Beutel mit. Wenn du keines hast und erst einmal auf dem 	offenen Meer 5-10 Km getrieben bist findet dich kein Mensch mehr. 	Und das kann schnell passieren.</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0in">Sage bescheid wie lange du surfen 	willst und das wenn dein Segel länger als 10 Minuten nicht mehr 	gesehen wurde Hilfe geholt werden soll.</p>
</li>
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		<title>Fight?</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jan 2008 22:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Action]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ein Abend wie jeder Abend. Ich parke in Eichenzell in der Nähe der Kulturscheune, um dort der Aufführung von Männertanzgarden beizuwohnen. Zum Glück gab es dort auch Frauentanzgarden  .
Aber zurück. Also, Auto abgeschlossen, losgegangen. Sind ja nur 100 Meter. Auf der Hälfte des Weges in einer ansonsten menschenleeren Strasse diskutiert ein wahrscheinlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein Abend wie jeder Abend. Ich parke in Eichenzell in der Nähe der Kulturscheune, um dort der Aufführung von Männertanzgarden beizuwohnen. Zum Glück gab es dort auch Frauentanzgarden <img src='http://www.ein-uwe.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Aber zurück. Also, Auto abgeschlossen, losgegangen. Sind ja nur 100 Meter. Auf der Hälfte des Weges in einer ansonsten menschenleeren Strasse diskutiert ein wahrscheinlich angeheiterter oder etwas mehr besoffener Type mit seinem Kumpel auf der Strasse herum. Tja, ich wollte ja eigentlich auf dem Bürgersteig bleiben und vorbeigehen, aber da parkten so viele Autos das dies einfach nicht möglich war, bzw. ich mich zwischen Hauswand und Autos hätte vorbeiquetschen müssen. Darauf hatte ich auch keine Lust. Also auf die Strasse, die beiden Typen noch ca. 15 Meter vor mir auf der anderen Seite der Fahrbahn. Ich dachte noch so, naja, gehst einfach vorbei und rein in die Tanzveranstaltung, aber da entdeckte mich auch endlich der Besoffski und kam auf mich zu, seinen nüchternen Kumpel im Schlepptau.</p>
<p>Besoffski ist mit ca. 180 fast genaus groß wie ich, genauso wie sein Kumpel, schlank, sportlich. Ich dachte noch &#8220;Du Idiot hast mir noch gefehlt&#8221; als dieser mich sogleich auch anlaberte: &#8220;Hast du ne Zigarette?&#8221;</p>
<p>Dies aber nicht im freundlichen auf Mitleid ausgelegten Ton von Pennern am Samstagnachmittag in der Innenstatt, nein ich glaubte da einen agressiven Unterton in der Frage des Russlanddeutschen entdeckt zu haben.</p>
<p>Ein freundlicher Mensch wie ich bin antwortet ich &#8220;Nö, bin kein Raucher&#8221;, und weiter, da die beiden Spasties mir inzwischen im Weg zu der Kulturscheune standen zu dem nüchternen &#8220;Habt Ihr Karten für die Veranstaltung?&#8221;. Dabei trat ich ziwschen die beiden Bumsköpfe, um meinen Weg vortzusetzen. Dieser &#8220;Nö, brauchen wir die?&#8221;.</p>
<p>Ich freute mich, da ich dachte &#8220;Super, die Ablenkung hat gefunzt, jetzt kannste mit den beiden Dumpfbacken noch bis zur Scheune gehen und dann Party&#8221;. Inzwischen machte sich nämlich ein Bild in meinem Kopf breit das ich vielleicht doch nicht so leicht aus der Nummer würde rauszukommen können, da ich in der örtlichen Zeitung immer wieder von &#8220;Aggresionen&#8221; von besoffenen Russlanddeutschen gegen zufällige Bekanntschaften, beginnend mit der Frage nach Zigaretten gelesen hatte.</p>
<p>Tja, zu früh gefreut, die kleine besoffene Spastille fing an mich anzuschreien mit &#8220;Arschloch, Drecksau, Hurensau, &#8230;&#8221;.</p>
<p>Ich dachte &#8220;mmh, leichte Überreaktionen&#8221;. Und malte mir die verschiedenen Optionen aus.</p>
<p>1) Wegrennen. Hätte wohl gut geklappt da ich früher ein paar Bezirkstitel in der Kurz/Mittelstrecke geholt hatte. Wollte mich aber nicht selbst demütigen, da ich ja auch</p>
<p>2) zuschlagen kann. Boxe seit drei Monaten mit wachsender Begeisterung im Box Klub Fulda, und kann auch schonmal nen Typen der nen Kopf größer ist und ebenfalls boxen kann ein paar schöne Treffer verpassen.</p>
<p>3) Versuchen die Situation über Aggresionsabbau zu retten.</p>
<p>Ok, ich schwankte zwischen Option 2 und 3. Habe wohl auch etwas Aggresivität ausgestrahlt, jedenfalls meinte der Kumpel der Strassensau das er Ihm im Falle einer körperlichen Argumentation Ihm zur Seite stehen würde. Nachdem die kleine Kackratte aber mit einer Kreativität die ich ihm gar nicht zugetraut hätte mir immer neue Ausdrücke an den Kopf schleuderte stellte ich mich Ihm halb in den Weg, Ihn als Schutzschild gegen seinen nüchternen Kollegen nutzend und meinte &#8220;was sollen die Beschimpfungen?&#8221;.<br />
Für ne halbe Sekunde war er still, da bemerkte ich meinen Fehler:</p>
<p>Uwe, du bist viel zu nah an dem Spackface dran, wenn der dir ne Kopfnuss verpassen will kannst du nicht schnell genug ausweichen. Also vergrösserte ich meinen Abstand durch eine ruhigen Schritt nach hinten von 15 cm zu dem sehr schönen Abstand von 60 &#8211; 70 cm. Schnell die Abwehr hoch, er konnte jetzt nur noch meinen Kopf erwischen, den Schlag kann ich aber leicht ausweichen, da ich Hektiker bin und gute Reaktionen habe. Im Boxtraining spiele ich damit richtig, indem ich so nah an die Leute ran gehe das diese Angst bekommen, schlagen, und ich zur Übung einfach nur ausweiche, was bei trainierten Boxern fast immer klappt. Die 70 cm sind Ideal für meine Reichweite um einen schönen satten Punch anzubringen.</p>
<p>Ok, ich fühlte mich richtig gut, nur Fuckface öffnet wieder sein dümmliches, überraschtes Gesicht, und fängt an irgendwelchen Kack zu labern. Es war ideal. Im Boxen sind die Gegner immer hochkonzentriert, verstecken sich hinter Ihrer Abwehr, bewegen sich. Diese arschgef* Ratte stand still da, offen wie ein Scheunentor. jeah. Ich zielte auf die hässliche Nase. Ich wollte mit einem Schlag der Führhand (Links) zuerst die Nase ein bisschen brechen, dann mit der kräftigeren Schlaghand 4-5 zentel Sekunden später einen rechten Haken an den Kiefer anbringen, damit 1) ein paar Zähne dran glauben 2) der Kiefer evtl. ausrenkt was sehr schmerzhaft ist und vorallem 3) die dumme Sau, bevor sie ausgenockt am Boden liegen bleibt gegen Ihern Kumpel fliegt, damit dieser nicht gleich auf mich losgehen kann, und ich Zeit habe mich auf seinen (falls er überhaupt noch kommen sollte) Angriff vorzubereiten.</p>
<p>Ich plante die Schläge mit aller Gewalt und Genauigkeit, da ich keinen Bock hatte gegen beide gleichzeitig kämpfen zu müssen.</p>
<p>Ok, ein anderes Bild in meinem Kopf kommt hoch. Die Polizei kommt und fragt mich warum diese beiden nutzlosen, ausgestossenen Arschlöcher in die Notaufname mussten. Es währe zwar prinzipiell in Ordnung solchen Abschaum etwas Benehmen beizubringen aber doch leider gegen das Gesetz.</p>
<p>Andererseits kamen diese verdammten Selbstzweilfel, was wenn der Kumpel ein Box Meister ist und dir eine pfeffert. Ok, Plan geändert.</p>
<p>Ich gehe weiter. Aber wenn die besoffene Sau mich einmal stummt oder sonstwie angeht, um seine Hemmschwelle zum zuschlagen weiter zu senken, sozusagen eine weitere Grenze zu überschreitet, mach ich Ihn richtig schnell mit 2 Schlägen alle. Dann habe ich für mich meine deeskalierenden Möglichkeiten ausgeschöpft.</p>
<p>Jo, der besoffene kommt mir hinterher. Kurz bevor er mich erreichen kann fällt Ihm sein Feuerzeug runter. Ich habe noch ca. 40 Meter weg vor mir, dann kann nichts mehr passieren.</p>
<p>Beim Versuch es aufzuheben verliert er das Gleichgewicht und muss, um nicht hinzufallen, 20 Meter in die mir entgegengesetzte Richtung laufen. 15 Meter vor dem Eingang haben mich meine netten Begleiter wieder eingeholt, der kleine wichser ist inzwischen auf 180, Beschimpft meine Mutter als dreckige Hure, &#8230; . Ich bin hin und hergerissen, aber eigentlich wollte ich ja auf den ersten Körperlichen Angriff seinerseits warten um zuzuschlagen. Da dreht sich die Situation. Sein Kumpel, im Angesicht der ca. 30 Zuschauer die sich soeben uns zuwenden um das Spektakel zu verfolgen, fängt an seinen Gehirntoten versuchsaffen zu beschimpfen, er solle ruhig sein, die Polizei könne kommen , &#8230; .<br />
Laboraffe wendet seine Aggresionen gegen seine Begleiter.</p>
<p>Ich habe genug, gehe rein in die Veranstaltung.</p>
<p>Tja, so war das,</p>
<p>was mir jetzt 24 Stunden später durch den Kopf geht:</p>
<p>Pro Fight:</p>
<p>* Ich fühle mich schon irgendwie so das ich gekniffen habe&#8230;</p>
<p>* Ich habe Wut wegen der wüsten Beschimpfungen gegen mich und will doch irgendwas an dem Agressor gerne kaputt machen, da dieser mich verletzt hat und mein Selbstbewusstsein etwas runter gebracht hat.</p>
<p>* Wenn er von dir so richtig eine verpasst bekommen hätte würde er in Zukunft evtl. keine Passanten besoffen anmachen.<br />
Kontra Fight:</p>
<p>* Die arme besoffene Sau war nicht Herr seiner Sinne</p>
<p>* Gewalt erzeugt Gegengewalt.</p>]]></content:encoded>
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