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    Ein Uwe etwas müde

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    Wies wirklich war.

    Von Uwe | 2.Januar 2008

    Also, nach vielfachen Wunsch hier nocheinmal die kleine Geschichte von EIN-Uwe und Thomas B nach dem Doppledecker:

    Thomas B und Uwe W aus E fuhren von F nach Hause. Die Fahrt verlief erwartungsgemäß ruhig. War auch besser
    so, denn Uwe W hatte schon drei Hefeweizen getrunken und war der Fahrer. Die Fahrt verlief ruhig bis zur letzten Kurve.
    Dort wollte Uwe W doch noch ein bisschen Spass, sozusagen einen letzten Spass, an dem Abend haben.

    So fuhr er mit maximaler Geschwindigkeit, die Grenzen der Physik missachtend (fast), um diese letzte Kurve.
    Kurve genommen, alles gut.
    Noch 300 M bis zuhause, kleines warmes Bett schon wartend. Doch irgendwas störte diese trügerische Idylle.
    Irgendwas, was war es nur? Das Unterbewustsein meldete sich immer stärker zu Wort. Am äussersten Blickfeld
    bahnte sich das Unheil an. (War eh ein Wunder, das Uwe W. das mit diesem Alkohlspiegel noch warnehmen konnte.)

    Zuerst dachte ich nur, mein Rückspiegel hätte so ein Upgrade erfahren, und zeigt nun Radio Laufschrift oder so an.

    Aber leider stand da nicht Hr3, die übelsten Hits, nein, noch viel schlimmer.

    POLIZEI – BITTE ANHALTEN oder so ähnlich.Gesagt getan.

    Zum Glück ohne irgendwo anzuecken. Kurz die Lage gepeilt.

    Mmmh, im Kofferraum stand eine leere Kiste Bier, die Flaschen stanken so schlimm wie ne Brauerei nach dem Platzen des Siedekessels.

    Neben mir saß Thomas B. Ich hatte noch nie einen Menschen so große Cocktails trinken sehen wie Ihm an diesen Abend. Und dann noch meine Hefe auf nüchternen Magen.

    Ich sagte mir: Das wird nicht einfach!

    Scheibe runter, junger P. sagt: Bitte Fahrzeugpapiere und Führerschein. Kein Problem.

    Führerschein hatte ich vergessen, Fahrzeugpapiere fand ich nach längerem Fummeln.

    Er geht kurz weg, kommt aber darauf hin gleich wieder:
    Das sind die falschen Papiere! Irgendwann drang auch die Erkenntnis zu meinem Bewusstsein durch, das waren die Rollerpapiere :-)

    Nun wurde der Freund und Helfer etwas ungehaltener, worauf sein älterer Kollege Ihn beruigte, und mich fragte, ob ich mal Pusten wollte.

    Klar dachte ich, mir wird eh schon schlecht in dem Auto, lieber mal aussteigen. Bin dann völlig cool und mit geradem Gang (kam mir jedenfalls ziemlich gerade vor, ehrlich) zum Polizeiauto gegangen. Dort ins Gerät gepustet.

    Gewartet. Mmh, die Polizisten machen ja so komische Gesichter. Ist das jetzt gut oder schlecht fragte ich mich noch, als die Antwort kam: 0.6 Promille.

    mmh, 0.6 hört sich ja nicht soviel an dachte ich noch, als es hies: ab 0.5 ist der Führerschein leider weg.

    “Ok” war da nur meine Antwort. Dann sahen Sie allerdings neben dem ganzen Bierkisten und Unrat im Auto (Thomas habe ich natürlich nicht damit gemeint) noch irgendwo einen Kindersitz rausscheinen.

    Und dann Stand ich da, als gesetztetreuer Bürger, wohlfeil und sehr auf eine angenehme Konversation bedacht.

    Ok, fragte der ältere, wollen wir Ihn nochmal laufenlassen? Der jüngere war so garnicht davon überzeugt. (Hat er wohl in der Polizeischule etwas anders gelernt. Kein Fahrzeugschein, keinen Führerschein dabei, 0.6 Promille im Blut).

    Nach 1-2 Leben kam die Antwort : Ok, das war jetzt ein Schuss vor den Bug, lassen Sie sich das eine Lehre sein.

    OK, bin wieder möglichst gerade und natürlich und unverkrampft zu meinem Auto zurückgewankt. Eingestiegen.

    PROBLEM: Einen halben Meter vor mir stand ne Mülltonne, einen Meter hinter mir ohne Licht das Polizeiauto. Wie jetzt ausparken? Obs schlimm ist, wenn ich beim Rückwärtsfahren gegen das Polizeiauto stoße? Oder soll ich doch lieber die Mülltonne umfahren, kann ja morgen hingehen und das wieder aufräumen.

    OK, zurückgesetzt bis der Thomas laut STOP geschriehen hat, Lenkrad eingeschlagen, Augen zu und rumgelenkt. Augen auf: Oh, ich bin auf der Strasse, die Mülltonne steht noch. Cool.

    Nach Hause gefahren, wollte gerade ins Bett gehen, da bekomme ich ne automatische SMS,  das mein Rechner ausgefallen ist.

    Ums abzukürzen: auf den Roller mit dem kaputten Auspuff  drauf, durch Eichenzell geblasen (Nachts um 3 :-) ), Rechner repariert, um 3.30 zurück durch Eichenzell.

    Wer biegt da kurz vor mir auf die Strasse? Die grünen Freunde!

    Aber ich war ja schlau und hatte das Fahrzeug gewechselt, sodass ich unbeschadet nach Hause kam, und endlich schlafen konnte.

    Und die Moral von der Geschicht: Fahre niemals betrunken ohne Kindersitz im Auto. Sei immer freundlich und wenn du erwischt worden bist, nehme ein anderes Fahrzeug wenn du 5 Minuten später wieder los musst.

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