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Ein bisschen Blackhat oder warum ein Kunde seinen Seo ehren und achten sollte.
Von Uwe | 12.Juni 2008
Da gibt es doch tatsächlich Kunden die Ihrem Seo am Telefon blöd kommen.
Respekt. Was da nicht alles mit der Kunden Website passieren könnte:
- OK,es wird einfach aufgehört an der Seite weiter zu optimieren. (Ist ja noch nicht so schlimm)
- Es gibt demnächst eine weitere Seite zu dem Thema im Netz welche auf einmal vor der Kundenseite rankt. (Mmh. Da wird es dann schon unangenehmer für den Kunden.)
- Vielleicht werden auch alle Linktauschpartner angeschrieben das der bisherige Link auf die Kundenseite doch lieber auf ein anderes Projekt zeigen sollte. Ein schneller Linkverlust ist nicht so positiv für das Ranking.
- Vielleicht werden auch ein paar aus Google gedisste Projekte per 301 auf die Kundenseite weitergelitten. Mal schauen was dann passiert.
- Evtl. könnte sein Content auch aus versehen auf einer recht starken Domain gespiegelt werden. Mmh, double Content Problem?
- Oder es werden mal schnell 10000 Links mit dem exakt gleichen Haupt – Keyword auf seine Domain zeigen.
- Oder Wikipedia sitzt auf einmal vor Ihm weil dort der betreffende Artikel von außen angelinkt wurde…
- Oder der gute alte 302 Hijack, ob der noch funktioniert?
- Oder ein paar schlechte Links gemietet und dann bei Google gemeldet…
- Oder ein paar Millionen Spam Mails mit Viagra und ähnlichen verschickt. Verlinkt wird natürlich auf die “ungeliebte” Seite.
Naja, egal, wenn ich was in meiner kleinen Liste vergessen habe bitte einfach in den Kommentaren hinzufügen. Und liebe Kunden: Immer schön freundlich mit eurem Seo des Vertrauens umgehen.
Hier noch ein bisschen was zum schmökern:
- Blackhat in Dresden?
- Google Bowling für Dummies.
- Rent a Seo
- Auf Suchradar gibt es auch was interessantes dazu zu lesen.
Popularity: 16%
Topics: seo | 7 Kommentare »


13.Juni 2008 at 08:49
Mhm das klingt fast so als wäre dir ein Kunde krum gekommen
13.Juni 2008 at 09:15
Nur ein bisschen. Hängt auch noch alles in der Schwebe, mal sehen wie das weitergeht.
13.Juni 2008 at 11:29
Hi,
Punkt 4 ist besonders effektiv, aber dazu braucht man erstmal ein paar verbrannte Projekte im eigenen Portfolio (oder bei Bekannten oder Freunden). Im Moment sieht es so aus, als ob man damit jede recht ordentliche Seite abschießen kann/könnte.
Ich sag’s ja immer wieder, es kann nicht schaden, ein paar kaputte Sites auf Tasche zu haben: You never know.
Viele Grüße
ps
“Wickipedia” schreibt man ohne c.
13.Juni 2008 at 12:37
Stimmt schon, dass man als SEO eine gewisse Macht hat. Aber mit dieser zu drohen oder gar sie zu “missbrauchen” halte ich dann doch schon für ein bisschen verwerflich, egal wie blöd der Kunde einem kommt.
P.S. Kannst du bitte diese zwei Rechtschreibfehler (Kontent wird mit C am Anfang geschrieben und Wickipedia ohne ck) verbessern. Bin bei weitem auch nicht der Deutschprofi, aber solche Fehler tun mir ein bisschen Weh
26.Juni 2008 at 11:12
Oder auf den Begriff Viagra optimieren
8.Juli 2008 at 16:19
Selbst wenn es meiner Ethik nicht widersprechen würde: Meine Zeit ist mir viel zu schade, um solche Rachefeldzüge zu starten. Zumindest solange der Kunde seine Rechnungen bezahlt hat
Was mehr Spaß macht: Einmal bin ich in der Filiale eines großen Unternehmens unfair behandelt worden und habe daraufhin darüber gebloggt. Seitdem steht dieses Posting – wenn man bei Google den Firmennamen eingibt – auf Platz 2 direkt hinter der Domain der Firma.
13.Juli 2008 at 19:53
>Oder der gute alte 302 Hijack, ob der noch funktioniert?
Der “ich-zieh-deine-domain-um-und-klau-deinen-trust?” Hijack?
Funktioniert asfaik noch, Aufwand und mögliche Rechtliche Konsequenzen sind aber immenser denn je.